Dogge praktisch

1.1.4 Doggen-Rute

Für Neueinsteiger oft ein Aha-Effekt sind die besonderen Anforderungen, denen die Inneneinchtung einer Doggenhalter-Wohnung zum Thema Doggen-Rute unterliegen. Zum einen fegt diese Meißner-Porzellan-Arrangements auf niedrigen Beistelltischchen erbarmungslos und mit garantiertem Zertrümmerungseffekt zu Boden. Zum anderen ist die Doggenrute aufgrund ihrer mangelnden Behaarung ganz besonders verletzungsanfällig. Je nach Wedelintensität des Hundes und den innenarchitektonischen Gegebenheiten einer […]

2.4.3 Auswahl der Dogge

Meistens steht zum Zeitpunkt der Vorkontrolle schon fest, um welche Dogge es eigentlich geht. Der Interessent hat sich Bilder des betreffenden Hundes angesehen und eine möglichst genaue Beschreibung erhalten. Wenn die räumliche Entfernung zwischen Interessent und Dogge es zulässt, hat er sich den Hund eventuell schon einmal angesehen. In der Mehrzahl der Fälle allerdings fällt […]

1.1.5 Taburäume

Manche Hundehalter verspüren das Bedürfnis oder unterliegen der Verpflichtung, bestimmte Räume des Hauses oder der Wohnung hundefrei zu halten, d. h. hier ist dem Hund der Zutritt verwehrt. Dem steht grundsätzlich dann nichts entgegen, wenn sich die Anzahl solcher Taburäume noch in einem angemessenen Verhältnis zu den erlaubten Räumlichkeiten bewegt. Wenn aber in einer 2-Zimmer-Wohnung […]

2.4.4. Übergabe

Wenn sich dann nach der Vorkontrolle alle lieben und alle freuen und alles passt, erfolgt der nächste Schritt: bei Direkt-Vermittlungen ist dies der direkte Kontakt zwischen abgebenden und übernehmenden Doggenhaltern, stets unter Federführung der Vermittler. Im klassischen Tierschutz ist es eher unüblich, dass der neue Halter den früheren Besitzer des Tieres kennt. Diese Anonymität ist […]

1.1.6 Doggen-Seiber

Eine weitere rassespezifische Besonderheit, die erst so richtig bei der Indoor-Haltung zur Geltung kommt, ist das, was mit dialektal unterschiedlichen Begriffen als Doggen-Seiber, Doggen-Schlonz, Sabbel, Schmiere, Lefzensaft, Hungerfäden u. ä. bezeichnet wird. Wie sehr und wann eine Dogge seibert oder sabbelt, hängt neben der Stärke der Belefzung auch von der Art der Ernährung und der […]

2.4.5 Vertragsmodalitäten

Auch hier gibt es von Organisation zu Organisation unterschiedliche Varianten. Früher einmal übliche regelrechte Knebelverträge, die dem neuen Tierhalter nur Pflichten, aber keine Rechte einräumen, sind schlichtweg sittenwidrig und damit unseriös. Bei Direkt-Vermittlungen ist darauf zu achten, dass sich die Doggenschutz-Organisation vorher vom vorherigen Besitzer den Hund hat übereignen lassen, um überhaupt Verfügungen treffen zu […]

1.1.7 Dogge in Miete

Wer einen Hund in einem Mietobjekt hält, bedarf der besonderen und notwendig schriftlichen Tierhaltungserlaubnis von seinem Vermieter. Für Doggenhalter empfiehlt es sich, den Begriff „Hund“ in der schriftlichen Erlaubnis durch die exakte Bezeichnung „Deutsche Dogge“ zu ersetzen. Das erspart spätere Interpretationsausflüchte des Vermieters und Unklarheiten im Streitfalle.

2.4.6 Schutzgebühr

Fast alles, was man zum Thema Schutzgebühr schreiben kann, kann ebenso gut auch falsch sein. Denn gerade an diesem Punkt greift man die Tierschützer gerne an, entzünden sich die Gemüter. Die Höhe der Schutzgebühr richtet sich in der Regel natürlich auch nach Alter und Gesundheitszustand der vermittelten Dogge. Als häufig dominantester Kostenfaktor fließen die „Gewinnerzielungsabsichten“ […]

1.2 Zeit

Wie viel Zeit täglich brauche ich für einen Hund? Wie viel Zeit täglich brauche ich für meine Dogge? Hier überhaupt irgendwelche Vorgaben zu machen, entzündet in der Regel flammendste Diskussionen und Streitereien unter den Hundehaltern. Die Variabilität in der täglichen Praxis ist groß. Sicherlich aber lassen sich bestimmte Extremformen des Zeitmanagements von vornherein ausgrenzen, was […]

2.4.7 Betreuung danach

Eine seriös und engagiert arbeitende Doggenschutz-Organisation wird besonders in den ersten Tagen nach der Übernahme engen und regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den neuen Besitzern halten, um alle aufkommenden Fragen und Probleme im Zuge des Eingewöhnungsprozesses fachmännisch zu beantworten und die neuen Halter kompetent zu begleiten. Jederzeit steht einer der Mitarbeiter für telefonische Rückfragen zur Verfügung. […]