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Tierversuche mit Doggen

Wer sich schon mal eingehender mit dem Thema Tierversuche befasst hat, weiß: Doggen sind eine bei den gewissenlosen Tierexperimentatoren sehr beliebte Rasse. Im Zuge ihrer unspezifischen Tierschutzarbeit war die Autorin selbst vor 14 Jahren einmal als offizielle Tierschutzvertreterin in den Versuchslabors der damaligen Firma BYK Gulden: jede Menge Doggen und Beagles!

Aber es ist lästig und quälend, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und dabei vor allem mit der Frage: Wo kriegen die Versuchslabors eigentlich ihre Doggen her? Also ihre rassereinen Doggen.....

Im Ruhrgebiet ist ein Pharmaunternehmen bekannt, dass regelmäßig Impfversuche mit Doggen macht. Hier hat sich zumindest eine Kooperation mit einem Tierschutzverein dahingehend ergeben, dass diese Doggen nach den Versuchen herausgegeben und vermittelt werden können. Die geliebten Sabberbacken, die dieses Märtyrium hinter sich haben, zeichnen sich alle durch extreme Ängstlichkeit aus.... eine eigentlich redundante Bemerkung!

Folgendes nicht einmal neues Fundstück aus dem Themenfeld Tierversuche mit Doggen von der bekannten Tierschutzorganisation PETA mit Nennung der Verantwortlichen hier, um immer wieder an dieses heikle Thema zu erinnern:


Jürgen Zentek
Stiftungsprofessor für klinische Ernährung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Österreich, inne. Sein Lehrstuhl wird über eine Stiftung der IAMS-Company finanziert.

In einem der grausigsten Experimente, das man sich nur vorstellen kann, tötete er sechs gesunde 6 Monate alte Doggen Welpen, um dann die Welpen “durch den Fleischwolf zu jagen, sie gefrierzutrocknen, das Fett mit Leichtbenzin zu extrahieren, sie zu trocknen und zu zermahlen, zur Durchführung einer “Gesamtkörperanalyse”.

Veröffentlicht unter dem Titel: Kienzle E (Ludwig-Maximilians University, Munich), Zentek J (The Iams Company), Meyer H. Body composition of puppies and young dogs. J Nut 1998 Dec;128(12):2680S-3S.

Quelle: http://www.peta.de/aktionen/iams/feat_forscher.html

Von Iams/Eukanuba sind die Tierversuche öffentlich geworden. Und nach den dabei bekannt gewordenen Mißständen und Grausamkeiten kann eigentlich kein Tierfreund mehr ruhigen Gewissens diese Produkte kaufen - und wenn auch noch so nachhaltig behauptet wird, man habe jetzt alles geändert! Aber lügen wir uns nicht selbst in die Tasche: auch andere Futtermittelhersteller machen oder lassen Tierversuche machen.

Wenigstens gibt es dank der aktiven politischen Tierschützer eine Positivliste mit Futtermittelherstellern, die per unterschriebener Eigenverpflichtung auf Tierversuche verzichten. Diese Positivliste finden Sie unter (bis zum Ende der Site runterscrollen): http://www.giraffenland.de/Kosmetik/tierversuche_tierfutter.htm

Weitergehende Infos zu diesem Themenkreis auch unter:
www.peta.de
www.giraffenland.de
www.ein-besseres-leben.de/e9d32c20/a114.html
www.tierschutzbund.de



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Montag, den 30. August 2004 um 19:02 Uhr
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